Helibiking in Georgien

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Beschreibung

Sei dabei in der ersten Saison, in der wir mit Gästen dieses unvergessliche Abenteuer anbieten…

Das Helibike-Gebiet im Kaukasus ist wohl eine der größten Helibike Destinationen weltweit. Unsere Tour führt uns von der Hauptstadt Tiflis und entspannteren Trails zu anspruchsvollem Terrain inmitten des Kaukasus in Kazbegi. Neben den einmaligen Erfahrungen beim Sport, zeigen wir Dir die Kultur und bewundern die 5000 Meter hohen Kaukasusriesen vor unseren Augen. Ein einmaliges Erlebnis. Wir freuen uns darauf diese Trails gemeinsam genießen zu können!

Preis pro Person im Doppelzimmer & mit Halbpension in Tiflis und Kazbegi

exkl. Flug von und nach Georgien

7 Nächte (Samstag – Samstag) und 7 Tage Reisebegleitung

4 Tage geführte Helibike-Tage durch diplomierte Bikeguides

Gruppentransfer ist inkludiert

7 Gründe für Helibiken im Kaukasus:

  • Kurze Anreise
  • Exotisches Bike Reiseziel
  • Viele Trails, die von Experten mit 5 Sternen bewertet wurden
  • Schönes Hotel als Basis mit bester Kaukasischer Küche
  • Kontrastreiches Programm von den Trails oberhalb von Tiflis bis in alpinen Regionen auf 3400 Metern
  • Beste Betreuung durch Profi Bike-Guides in Kleingruppen
  • Das österreichische Helikopterunternehmen Wucher aus Vorarlberg, mit eigenen Piloten und höchsten Sicherheitsstandards

Reiseablauf

Ankunftstag

Im Regelfall landen wir in den frühen Morgenstunden in Tiflis. Nach kurzer Fahrt ins Zentrum erreichen wir das kleine aber feine Hotel City. Noch etwas Schlaf nachholen, danach gibt es ein reichhaltiges Frühstück. Jetzt heißt es die Bikes auspacken und für den ersten Ride startklar machen. Mit dem Shuttelbus wird die Millionen Metropole schnell immer kleiner, kaum 30 Minuten Fahrt sind es bis Kojori. Noch ein kurzer Bikecheck und los geht´s auf herrlich flowigen Singletrails, dabei wechseln sich Wald und offene Strecken auf dem über 16 Km langen Trail immer wieder ab. Direkt oberhalb der Stadt wird das Gelände etwas felsiger, hier tummeln sich an den Wochenenden lokale Bikefreaks herum und haben einige Trails mit Anliegern und kleinen Sprüngen gebaut. Wer jetzt noch Nachlegen möchte, gerne shutteln wir mit der kleinen Kabinenbahn, die noch aus dem Fundus der Sowjetzeiten stammt, noch einmal hinauf zum Turtle Lake um eine weitere Variante zu fahren. Den Abend verbringen wir mit einem feinen Abendessen in der pulsierenden Altstadt von Tiflis.

Transfertag und erster Helibike Tag

Schon früh morgens gibt es ein herzhaftes Frühstück, danach steigen wir in unser Shuttle und erreichen in gut 2 Stunden Fahrt den kleinen Ort Korsha. Jetzt steigt die Spannung, denn der Heli wartet am Ortsende schon auf uns. Nach einer fachmännischen Einweisung im Umgang mit dem Helikopter fliegen wir zum Green Lake. Ein perfekter Trail schlängelt sich durch das Hochtal Richtung dem Bergdorf Roshka. Ein kurzer erfrischender Snack, dann geht es mit dem Helikopter hinauf zum Grey Lake. Auch auf diesem Trail ist das Wort „Flow” sehr groß geschrieben. Danach geht es mit dem Helikopter ein Stockwerk höher, 3300 Meter zeigt der Höhenmesser am Chaukipass an. Zuerst führt die Abfahrt über einen feinen und flowigen Pfad durch hochalpines Gelände, dann wartet eine Steilstufe von 100 Höhenmetern, die wir schiebend passieren müssen. Gleich im Anschluss geht es aber wieder bestens zu fahren. Nach über 1400 Höhenmetern Trailspaß kommt eine malerisch gelegene Berghütte mit kühlen Getränken genau richtig. Auf einer Schotterpiste biken wir nun durch einige Bergdörfer hinunter bis zu unserem Hotel in Kazbegi.

Zweiter Helibike Tag

Unser erster Trail startet heute unterhalb des Sadzelipasses und führt Großteils über einen schmalen Steig durch ein Hochtal, gute Konzentration und Fahrgeschick ist erforderlich. Mit dem nächsten Flug gelangen wir in eine sehr entlegene Region. Geographisch würde dieses Gebiet schon zu Russland zählen, jedoch ist hier der Grenzverlauf nicht auf dem Hauptkamm sondern ca. 20 Km weiter nördlich. Unser Trail fängt unterhalb des Arkhotipass auf 3300 Metern an und schlängelt sich durch ein buntes Tal mit interessanten Felsformationen hinunter bis auf die Schotterpiste, die bis an die russische Grenze führt. Und gleich geht es wieder mühelos nach oben…den folgenden Trail nennen wir “Härzlisee Trail”, denn nach sehr schönen Tail-Kilometern erreichen wir einen wunderschönen Bergsee, der die Form eines Herzens hat. Hier kommen wir in Kontakt mit Bergbauern, die in den Sommermonaten die saftigen Wiesen für ihr Weidevieh nutzen. Der letzte Flug eines langen Biketages bringt uns zum Arkhotis Pass, noch einmal ist Trailbiken in seiner schönsten Form angesagt. Eine spannende Flussüberquerung schließt das heutige Trailerlebnis ab.

Dritter Helibike Tag

Viele Höhenmeter, viele Erlebnisse…den heutigen Tag lassen wir es etwas ruhiger angehen. Von der Basis fliegen wir Richtung des 5000er Riesen Kazbeg, die Gletscher sind zum Greifen nahe. Unser Trail startet auf 2500 Metern und führt uns vorbei an der bekannten Gregeti Kirche. Von hier aus haben wir die Wahl über einen eher einfachen oder einen technisch anspruchsvollen Trail hinunter nach Kazbegi zu fahren. Bei Cappuccino und Kuchen stärken wir uns für den nächsten Ride. “Obi Kanobi” nennen wir diesen wunderschönen Trail, der sich über Almwiesen windet. Erst zum Schluß wird er zu einem Hangtrail und bringt uns hinunter ins Bergdorf Kanobi. Auf der linken Flußseite wechseln sich nun Trail und Schotterpiste ab. Er führt durch einige Bergdörfer, ganz klar sind wir für die Bewohner immer eine Attraktion und gerne reichen sie uns Früchte, Käse und Brot. Vom hausgemachten Chacha (Obstschnaps)  ist es besser fern zu bleiben, sind es doch noch 12 Kilometer zurück nach Kazbegi.

Vierter Helibike Tag

Gut ausgeruht geht es heute ein letztes Mal auf Trailjagd. Mittlerweile haben wir bestimmt alle von den leckeren Khinkali probiert und genau so haben wir den ersten Trail des heutigen Tages benannt: Khinkali Trail. In Serpentinen schlängelt sich der Weg von 2700 Metern entlang an kleinen Bergseen bis hinunter auf saftig grüne Weiden. Ein paar Höhenmeter bergauf bringen uns zu entlegenen Almhütten, bevor der Weg im Laubwald verschwindet und sich erstaunlich gut erhalten und sehr flüssig präsentiert. Nun geht es in nur wenigen Flugminuten zum „Surfers Paradise“. Entlang eines Bergrückens wechseln sich Trail und welliges Wiesengelände ab. Die Fahrfreude ist besonders groß, teilweise erinnert es eher an eine schöne Skiabfahrt. Im unteren Teil wird der Trail wieder markanter und endet in der kleinen Bergbauernsiedlung Chie. Mit etwas Glück können wir hier frisch gebackene Kachapuries essen, ein mit Käse gefülltes Fladenbrot. Auf dem Rückflug lassen wir es uns nicht entgehen noch einmal den Chauki Trail bis hinunter nach Juta zu fahren, um dann bei einem kühlen Bier die vergangenen Tage und Erlebnisse Revue passieren zu lassen.

Ersatztag und Rückreise nach Tiflis

Falls das Wetter an einem Tag nicht in unsere Karten spielt, nehmen wir den heutigen Tag als Ersatztag. Im Falle dass das Wetter auf unserer Seite war, können wir an diesem Tag gerne noch die gebauten Trails oberhalb des Skigebiets Gudauri kennen lernen. Im Regelfall können wir die Seilbahn nutzen, alternativ steht auch das Shuttle-Fahrzeug zur Verfügung.

So schnell geht eine Bike Woche im Kaukasus vorbei, heute Vormittag packen wir unsere Bikes sorgfältig wieder in die Biketaschen, anschließend fahren wir zurück nach Tiflis wo wir am späteren Nachmittag ankommen. Bei einem Farewell Dinner lassen wir noch einmal alle Eindrücke der Reise Revue passieren. Ein paar Stunden Schlaf und in den frühen Morgenstunden geht es zum Flughafen von wo aus wir die Heimreise antreten.

Anforderungen

  • Flüssiges Fahren auf vielfach flowigen, teilweise aber auch technischen Singletrails mit verblockten Stellen, Serpentinen und losem Geröll wird vorausgesetzt. Trails der Schwierigkeit S2 gemäß Singletrailskala müssen beherrscht werden.
  • Kondition für mehrere Abfahrten pro Tag inkl. kleiner Gegenanstiege, bis zu 5.000 Tiefenmeter pro Tag sind möglich
  • Offenheit für Land und Leute

Material

  • Das ideale Bike für diese Tour ist ein vollgefedertes Allmountain oder Enduro Bike mit 120-160 mm Federweg.
  • Für den Transport im Flugzeug empfehlen wir eine Biketasche z.B. von Evoc oder Scott. Alternativ reicht auch ein Radkarton.
  • Helm, Handschuhe, Brille, Knieprotektoren, Werkzeug inkl. wichtigster Ersatzteile sowie ein Rucksack mit Riegeln und Wetterschutzbekleidung ist Voraussetzung. Eine detaillierte Ausrüstungsliste erhaltet Ihr kurz vor der Reise.

Im Preis von 3490 Euro ist inbegriffen

  • 7 Übernachtungen mit Halbpension in Hotels in Tiflis bzw. Kazbegi
  • 7 Tage exklusives guiding durch diplomierte Bikeguides aus DE, A und CH mit bester Gebietskenntnis
  • 4 Helibiketage mit den beschriebenen Abfahrten, ca. 12 Flüge
  • Shuttlefahrten zu den Trails bei Tiflis
  • Bikeservice im Rahmen der Möglichkeiten

Nicht im Reisepreis inbegriffen ist

  • Flug nach Tiflis und zurück ab 450 Euro zzgl. Biketransport ca 150 Euro
  • Mittagessen
  • Leistungen außerhalb des beschriebenen Programms
  • Alkoholische Getränke